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unter
dem unvollendeten nordturm des stephansdoms
befindet
sich das adlertor.
an
einer säule des portals befindet sich ein eisenring,
der
einer spule ähnelt,
der
sogenannte asylring,
(auch
"leo" genannt) weil leopold VI diesen ort als
zufluchtstätte
bestimmte.

untergebene,
die sich zu unrecht verfolgt fühlten,
konnten
hier - indem sie den ring berührten -
schutz
vor verfolgung finden.
ursprünglich
ist es ein relikt aus der bauzeit des turms,
die
spule einer seilwinde.
markgraf
leopold III. der heilige 1075 bis 1136
vater
von 18 kindern regierte ab seinem 20. lebensjahr
die
ostmark (wien und niederösterreich) sehr friedlich,
während
in angrenzenen ländern unruhe und
krieg
vorherrschten. um den frieden zu erhalten
lehnte
er sogar die deutsche kaiserkrone ab.
man
ist in der von "leo" beschützen ostmark!
vermutlich
daher die gebietsbezogenheit des ausrufs
"
... bin im leo ! " auf wien und niederösterreich
landespatron
von wien und niederösterreich
15.
november
gründer
der klöster:
klosterneuburg,
heiligenkreuz, klein mariazell
heiligsprechung
am 6. jänner 1485
durch
papst innozenz VIII.
"vierzig
jahre hat er österreich regiert und zwar in zeiten,
da
jedermann in deutschland durch blutige kriege, durch mord,
brand
und verwüstung in schrecken gesetzt wurde.
er
aber regierte ruhig, höchst gerecht und menschenfreundlich.
und
während andere länder vom blute trieften,
erhielt
er das ihm anvertraute österreich
im
gottgefälligen frieden."
politischen
konflikten ging leopold konsequent
aus
dem weg und widmete sich vor allem
dem
ausbau und wohlstand seines herrschaftsgebietes.
unter
seiner herrschaft erfolgten die entscheidenden
anstösse
zur entwicklung eines österreichischen
landesfürstentums
und eines landesbewusstseins.
dadurch
erwarb er sich den ruf eines friedliebenden
und
unabhängigen fürsten.
unter
den deutschen fürsten hatte er sich
grösste
achtung errungen, so dass er als nachfolger
kaiser
heinrichs V. vorgeschlagen wurde.
der
fromme und kluge fürst aber verzichtete 1125
offiziell
auf die ihm angebotene kaiserkrone,
womit
er wahrscheinlich den frieden des landes bewahrte.
zu den synonymen ...
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